„Mein Bild der Kunsttherapie“

„Ursprung“, Christiane von Canal

Grundlage der Kunsttherapie war für mich immer ein geistiges Menschenbild, wie es z.B. Rudolf Steiner, ein Pionier der Spiritualität im 20. Jahrhundert, Ken Wilber, Chuk Spezzano und Jon Kabat­Zinn (Achtsamkeitsarbeit-MBSR) u.a. in ihrer Arbeit vorgelegt haben.

Heute erleben wir ja geradezu eine „Inflation“ an ganzheitlichen Ansätzen und Körper­Geist­Seele Ideen, die für meinen Geschmack keiner so gut in Synthesen führen kann wie Ken Wilber, da es ihm gelingt, die westlichen mit den östlichen Ideen so zu verknüpfen, daß sie für den westlichen Menschen gut anwendbar und verstehbar werden.

Aus diesem Grunde habe ich zunächst ein anthroposophisches kunsttherapeutisches Studium absolviert. Ergänzt wurde dieses dann durch Ansätze des systemischen kunsttherapeutischen Arbeitens bei Gisela Schmeer und einigen kreativtherapeutischen Methoden. Meine Ausbildung zur Traumatherapeutin und Psychoonkologin brachte natürlich noch einige ergänzende Blickwinkel und Möglichkeiten der Erweiterung hinzu.

So begleite ich die Menschen, die zu mir kommen, möglichst individuell nach den persönlichen Erfordernissen und wir suchen gemeinsam einen guten Weg in die Stabilisierung und Veränderung zu gehen, wenn die Krise das Leben erschüttert. Das kreativ-schöpferische Potential eines jeden Menschen, der meist wie ein geschliffener Kristall in den Tiefen der Seele verborgen ist, wird dabei gehoben, wieder zum Glänzen gebracht und die in einem jeden schlummernden Kraftquellen werden wieder zum Sprudeln angeregt.

Dabei sehe ich mich als Wegbegleiter für eine Weile, um die Selbstverantwortung und den Mut zu fördern, das eigene Leben wieder kraftvoll in die eigenen Hände zu nehmen und dabei auch noch Spaß zu haben an der Veränderung. Hierbei folge ich getreu dem Motto, dass nichts im Leben so beständig ist wie die ständige Veränderung und Verwandlung. Wir brauchen nur unseren Blick heben und in die Natur zu schauen, sie macht es uns so in einmaliger Weise vor.

Springen Sie wieder in den Lebensfluss hinein und lassen Sie sich tragen von seiner Weisheit und Schönheit und stehen Sie nicht nur am Ufer und schauen, wie er vorbeifließt!

Dabei nehme ich Sie gerne zunächst an die Hand, bis Sie sich wieder freigeschwommen haben!

Denn das Leben ist so schön und der Weg ist das Ziel.